Soziale Stadt
Rosenheim
Der Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen e.V. GdW hat im Jahr 1997 durch die Beauftragung der Studie „Überforderte Nachbarschaften“ maßgeblich dazu beigetragen, dass das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt in Deutschland gestartet wurde.
Ziel des Programms ist es, Stadtteile gemeinsam mit den BürgerInnen in ihrer städtebaulichen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort zu stärken. Die Umsetzung reicht von städtebaulichen Maßnahmen wie der Einrichtung von Spielplätzen und familienfreundlichen Sportanlagen bis zu sozialen Initiativen z.B. zur Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements oder der Bildungschancen im Stadtteil.
Im Oktober 1999 stimmte der Rosenheimer Stadtrat dem Beitritt in das Programm für drei Stadtgebiete zu. Das Gesamtkonzept wird seit 2000 treuhänderisch mit BürgerInnen, Politik und Verwaltung in der Verantwortung der GRWS-Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Rosenheim mbH umgesetzt. Eine in Bayern einzigartige Konstellation, die einen neuen Handlungsspielraum für die Stadtteilentwicklung eröffnet hat.
Durch die Verbindung von sozialer und städtebaulicher Stadtteilentwicklung konnten wir seither noch effektiver unsere unternehmerischen Tätigkeiten mit einer sozialen Verantwortung für die Stadtteile und den Wohnungsbestand verbinden.